Topbild: Abfall-Entsorgung zum Vorteil von Mensch und Umwelt

Faber Ambra GmbH
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Aktuelles

Völlig neuartiges autarkes Wasseraufbereitungssystem spart Kosten und Energie

Das ausgeklügelte Verfahren, das die Technische Universität Hamburg (TUHH) in Zusammenarbeit mit der Intaqua AG entwickelt hat und das von der international tätigen Firma Faber als Kooperationspartner in verschiedenen Ländern vertrieben wird, ist heute keine Utopie mehr.

Über zwei getrennte Wasserkreisläufe, den Schwarzwasserkreislauf für Toilettenspülungen und den Grauwasserkreislauf für weniger verschmutztes Abwasser, wird Wasser im Umlauf gehalten. Dabei entstehen im Schwarzwasserkreislauf verwertbarer Kompost und Mineraldünger. Bei großen Versorgungseinheiten wird das entstehende Biogas zur Energieerzeugung genutzt. Im Grauwasserkreislauf werden Störstoffe mit Hilfe einer speziellen Membrantechnik entfernt. Das entstehende chemisch reine Wasser wird zum Erreichen von Trinkwasserqualität nach Wunsch mineralisiert.

Dadurch wird eine nahezu komplett autarke Kreislaufführung unter Schonung der natürlichen Ressource Wasser möglich. Lediglich die Austrags- und Verdunstungsverluste werden ergänzt. Das Intaqua-System wird in Erschließungsgebieten, großen Gebäuden, Hotels und Hospitälern eingesetzt. Hormone und Medikamente mit ihren schädlichen Umwelteinflüssen, werden – im Gegensatz zur herkömmlichen Wasseraufbereitung – in einer Hygienisierungsstufe vernichtet. Auch Keime und Bakterien haben keine Überlebenschance.

Neben den funktionalen erfüllt das System auch die wirtschaftlichen Anforderungen. Die dezentrale Technik ermöglicht – in Abhängigkeit von den gesetzlichen Vorgaben – den weitestgehenden Verzicht auf teure und wartungsintensive Kanalisation. Betroffenen Städten bietet sich eine Alternative zu den erheblichen Kosten einer Kanalsanierung.

Im Rahmen einer globalen Projekttätigkeit wurden mehrere Technologien gestestet. Die realisierten Projekte haben mit Zuverlässigkeit und Wirtschaftlichkeit überzeugt. Die aktuellste Entwicklung nutzt das Energiepotential der Wasserkreisläufe. Dabei werden bis zu 20% des Energiebedarfs eingespart. In Passivhäusern ist bis zu 40% Einsparung realisierbar.

Für den Einbau der Technologie wird lediglich eine Abwasserleitung für die Toilettenspülung und eine zusätzliche für den Grauwasserkreislauf notwendig. Die Mehrkosten betragen bei Neubauten ca. 9% und bei Renovierungen ca. 15% der Kosten der üblichen Wasserinstallationen.

Das patentierte Verfahren stellt mit seiner beschriebenen technischen Entwicklung einen Meilenstein der dezentralen Wasserversorgungstechnik dar. Ressourcen werden geschont, Kosten für Kanalsysteme und Entsalzung minimiert, die Umwelt durch den geringen Eintrag von Schadstoffen oder Salzen geschont, sowie die Wirtschaftlichkeit von Gebäuden deutlich erhöht. Für viele Menschen wird so eine zuverlässige Versorgung mit Trinkwasser möglich. Das wird auch die Reisebranche freuen. Und dies unabhängig vom Standort.

Nähere Informationen erteilt Interner LinkHerr Tönges als verantwortlicher Geschäftsführer der Firma Faber.

Alzey - 25.09.2008

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